Freitag, 26. Januar 2018

Samstag, 13. Januar 2018


Gede gibt den Frauen Männerkleider und den Männern Frauenkleider, und man kann eigentlich kein vernünftiges Wort mit ihm sprechen, er macht immer nur Witze, und in seinen Händen hält er hölzerne Phallusse, wooden phalluses, Huguette fait l'amour huit fois par jour avec le gars tunesien, mais c'est souvent sans sentiments, de plus en plus sans sentiments, aber du fasstest mich stark, huit fois par jour mais c'est donc mécanique, c'est comme dans un concours, ils ne sont pas très heureux avec ces huit fois, ils ne disent rien, quand il font l'amour, Huguette me l'a raconté, ils ne disent rien, dass du dich fürchtest vor sterblichen Menschen,


Dienstag, 9. Januar 2018


et quand on ne dit rien on a donc rien dans la tête, moi, par contre, j'ai des millions de choses dans ma tête, je dois parler sans cesse, je dois prononcer ces mots, alors ça, wehe dir, Verwüster, den man noch nicht verwüstet hat, wehe dir, Räuber, den man noch nicht beraubte,  vas-y, viens donc, bist du mit dem Verwüsten fertig, so wirst du verwüstet, bist du mit dem Rauben zu Ende, so beraubt man dich, amore mio, und ein eigenartiges vierbeiniges Tier mit krokodilähnlicher Schnauze steht auf einer Felsplatte, die Beschriftung ist unklar und ergibt keinen Sinn, Ehe auf italienisch, wir wissen, daß wir von Gott sind und die ganze Welt im Argen liegt, o dulcis Maria, und zwei grosse Krabben strecken ihre Scheren aus dem Wasser, Sommarlek, und unten sehen wir eine Streifenhyäne mit der Beschriftung ΚΡΟΚΟΤΤΑϹ,

ein Name, mit dem Agatharchides die Hyäne bezeichnet, die Streifen verlaufen allerdings horizontal, statt korrekterweise vertikal, und rechts davon ist ein Dromedar zu sehen, auch es ist beschriftet, ΝΑΒΟΥϹ wird es benannt, Maciste contro il vampiro, BRIGHTEN YOUR SPIRITS with this cheerful green-eyed beauty, in her 40’s, successful, delightful, seeks man 47–70 for love, laughter, and romance, Towel Attendant, mit Beiträgen von Arjun Appadurai, Zygmunt Bauman, Donatella della Porta, Nancy Fraser, Eva Illouz, Ivan Krastev, Bruno Latour, Paul Mason, Pankaj Mishra, Robert Misik, Oliver Nachtwey, César Rendueles, Wolfgang Streeck, David Van Reybrouck, Slavoj Žižek, Kawaii,

Samstag, 30. Dezember 2017


wir wählen den wissenden Kampf und halten es mit Carl von Clausewitz, wir sagen uns los von der leichtsinnigen Höffnung einer Errettung durch die Hand des Zufalls, chomm, chumm, tu n'a pas besoin de dire quelque chose, toi, mais tu m'influences drôlement, je ne pourrais jamais dire tout ça sans toi, et je ne pourrais jamais dire ça à un autre, il s'arrèterait certainement tout de suite, et il penserait que je suis devenue folle, iziz ini, et il penserait que je suis folle, il s'arrèterait et il se retirerait et sortirait du lit, iz usi, usi, et il n'y a rien de plus humiliant que quelqu'un qui sort le sèxe et qui part, tu t'imagines, Baron Samdi und seine Frau,

Samstag, 9. Dezember 2017

Donnerstag, 30. November 2017


Gran Brijit, sind die Eltern aller Gede, die ihnen bei der Arbeit helfen müssen, so sagen manche, der Baron Samdi tötet, Gede hebt das Grab aus, aber auch Gede hat Macht, er kann Opfer, die der Baron bereits gezeichnet hat, wieder ins Leben zurückschicken, wer den Tod nicht verdient hat, wird Gede nicht annehmen, embrasse encore, bientôt c'est fini, je vois venir un temps où on n'embrasse plus, et je te vois penser à ces jours et ces heures avec moi, ces heures où on a em­brassé, on a donc bien embrassé, penseras-tu, c'est le temps où on n'embrasse plus, penseras-tu, mais c'est aussi le temps où on ne parle plus, embrasse maintenant, je veux encore sentir cette langue dans ma bouche, mmhh,

et je veux pousser cette langue dans cette bouche, voilà, oh voilà, ça c'est bien, jaaa duu, sie spritzt ihre Geschöpfe aus dem Nichts hervor und sagt ihnen nicht, woher sie kommen und wohin sie gehen, sie sollen nur laufen, das isch aber schtarch, est-ce que c'est bien de l'allemand, nz, nz, rk, rk, put us not to confusion, but deal with us according to thy meekness, and according to the multitude of thy mercies, das ganz stark, disent les allemaniques, alz mein lieb gesprochen hat, wieder erhob ich meine Augen und schaute, et a filio hominis, da sah ich eine fliegende Schriftrolle, und er fragte mich, was siehst du,

qui quasi faenum ita arescet, wenn wir politischer Philosoph wären, sagen wir zum kleinen Vogelwesen, dann würden wir einen Haufen Dinge schreiben, wir würden gewiss gar die Menschen tadeln und zur Besinnung und Umkehr aufrufen, wir würden über die Menschen nachdenken und naturgemäss vieles finden, sehr vieles, das nicht in Ordnung ist, wir würden finden, dass fast alles nicht in Ordnung ist, wenn wir das erwägen, sagen wir zum Vogel, sind wir froh, dass wir nicht politi­scher Philosoph sind, wie Gras, alle Probleme, die er zu lösen hatte, fasste er aus der grundsätzlichen Erkenntnis echter rassischer Weltanschauung und aus dem Wissen heraus an, daß Reinerhaltung,  Sicherung und Schutz unseres Blutes das höchste Gesetz ist, sagt,

Dienstag, 7. November 2017


ein politischer Philosoph, der ehrlich wäre, hätte es mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht leicht, man würde sich gewiss sehr über ihn ärgern, oder man würde ihm nicht zuhören, womit alle seine Anstrengungen für die Katze wären und er sich am Ende sagen müsste, dass er umsonst gelebt habe, aber wer hat sich nicht schon sagen lassen müssen, dass er umsonst gelebt habe, wir leben nicht mehr und nicht weniger umsonst als du, lieber Vogel, wir zählen nicht mehr und nicht weniger als du, hüp­fendes, aufgeregtes Bällchen aus Flaum, was soll bei alledem die politische Philosophie, vor Leuten, wir erklären dem Vogel, dass die Philosophie vielleicht doch etwas Schönes sein könnte, wenn man sie richtig betreiben würde, die Menschen haben sie nur nie richtig betrieben, Federtier, die Menschen haben meistens falsch philosophiert, die Menschen haben sich zutode philosophiert, aber was denken wir da, wenn wir Philosoph wären,


Dienstag, 24. Oktober 2017



würden wir wüste Prophezeiungen ausstossen, würden wir ja naturgemäss das Ende prophezeien, wir würden rufen, dass es jetzt dann bald fertig sei, das hat uns der krebkranke Vater einmal gesagt, kurz vor seinem Tod, es sei jetzt dann bald fertig, die hinwelken wie Gras, es sei jetzt dann bald fertig, das würden wir sagen, und das würde überhaupt nichts bewirken, wir könnten ebensogut sagen, dass jetzt alles bis in alle Ewigkeit so bleiben würde, wie es ist, würden wir dadurch freundlichere Wesen, würden wir liebens­würdiger, sanfter, offener, würden die insgeheim Liebenden ihre grossen Geheimnisse offenbaren,