Mittwoch, 31. Oktober 2007




o comme le temps qui vient sera triste, oh comme personne pourra aider, o comme chacun se retirera et ne voudra plus rien savoir de l'autre,
auf meiner Zunge, are so hungry, wir wissen bis heute nicht, wer der Autor dieser Texte war, einzelnen Berichten zufolge soll er entdeckt worden sein, merkwürdigerweise mitten im Zentrum der Stadt lebend, das du, man habe ihn in seinem Refugium aufgespürt und ihn nach kurzem Verhör an die erste beste Mauer gestellt und sofort erschossen,
that they, nicht, il y a donc des choses qui se perdent, qui disparaissent, pour toujours, comme les statues des Anciens, comme la littérature se perd, comme l'art se perd l'amour se perd, gänzlich wüsstest, et tu le supporteras, tu vivras sans amour, comme les autres, don't know how to smile, et ça sera la honte, ça sera la honte absolue, que doit-on dire des ces gens qui vivent sans amour, que doit-on faire avec eux, vivent-t-ils encore ou sont-ils déjà morts, von allen Seiten umgibst du mich, wobei es allerdings zu schweren Zwischenfällen gekommen sei, es hätten sich einige schwerbewaffnete sogenannte Autonome eingemischt,

Sonntag, 28. Oktober 2007

Samstag, 27. Oktober 2007

und es sei nicht nur der Dichter getötet worden, sondern auch seine Bewacher und Verfolger und eine ganze Reihe von Unbeteiligten, und hältst deine Hand über, es seien schliesslich über fünfzig Leichen herumgelegen, die man alle in einen der Bombentrichter geworfen habe, die sich in der Nähe des Münsters befunden hätten, man habe sie in diesen Trichter geworfen und sodann mit Benzin übergossen und angezündet, mich, your baby's eyes look crazy, wenn auch die biologische Erklärung nicht ausreicht, um alle Exzesse der Menschheit begreiflich zu machen, so kann man aus der Analyse unserer biologischen, genetischen Prädisposition doch zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen, unter welchen sozialen und ökonomischen Bedingungen die biologischen Faktoren destruktiv wirken und jene Exzesse mitverursachen können,
um das ungewisse Herz, Achmatowa gehöre, erklärte Schdanow, zu den ideenlosen, reaktionären Vertretern des literarischen Sumpfes, sie sei eine toll gewordene Person, die ein kleinliches, enges Privatleben führe, zur Hälfte eine Nonne, zur Hälfte eine Sünderin, richtiger gesagt sowohl eine Nonne als auch eine Sünderin, bei der die Sünde sich mit dem Gebet vermische, Guedé Mange Apricot,
Bekannte habe die Achmatowa viele, enge Freunde nicht, sie sei von Natur aus gut und verschwenderisch, wenn sie Geld habe, im Innern aber sei sie kalt und hochmütig, sie habe einen kindlichen Egoismus, was das alltägliche Leben betreffe, so sei sie meistens hilflos, Kartoffeln zu kochen, das sei schon eine Leistung für sie, si enim non abiero, sie könne recht gut trinken, sowohl Wein als auch Wodka, fühlt die alte Wahrheit ewig gleich im Innern, still, kein Wort, schweigen wir, denn Worte haben geheime Energien, die uns verborgen sind und die wir nicht kontrollieren können, eine Zeile eines Lyrikers, ein Wort einer Dichterin kann einen Diktator derart in Wut versetzen, dass er den kalten Krieg auslöst, die Diktatoren warten alle auf solche Worte,
Guedé Le Rut, und die dummen Dichter in ihrem Dichtersumpf posaunen sie in die Welt hinaus, auch wenn es ihnen nachher an den Kragen geht, und weil alle Dinge der Welt in einem geheimen grossen Gleichgewicht bleiben müssen, weckt jedes Wort ein ein Gegenwort, also dichten wir nicht zu sehr, lieben wir vorsichtig, paracletus non veniet ad vos, was es mit dieser Geschichte auf sich hat, ist heute, im Augenblick der Abfassung dieser Zeilen völlig unklar, wunderbar ist für mich, ils vivent, mais sans notre Déesse qui nous fait bouger, notre grande Déesse se retirera, elle ira dans un autre pays, on lui obéira dans un autre pays, on lui chantera et dansera dans un autre pays,
they're a-tuggin' at, Déesse, laisse-nous jouir encore un peu, crier encore un peu, attends, dein Wissen, je vais donc pousser quelques cris, U-UU, U-OUUFF, eh, voilà donc, qu'elle nous écoute, qu'elle se penche sur nous, your sleeve, voilà donc, zu hoch,

Montag, 22. Oktober 2007

Sonntag, 21. Oktober 2007

ici, ich kann es, qu'elle sourit, qu'elle nous bénisse encore une fois, adieu, adieu mon cher, on peut déjà se dire ça, parce que ça finira très vite, oh que notre Déesse aie pitié avec nous, oh qu'elle nous laisse encore un peu agir, encore une nuit, your baby's, nicht fassen, vielleicht werden weitere Forschungen, die wir hiermit anregen möchten, Licht in die Angelegenheit bringen, wohin soll ich gehen, eyes, und wir sehen Tag für Tag in flatternde Gesichter, vor deinem Geist, am Bahnhof ein Streit zwischen Hundebesitzern, ein stämmiger älterer Herr, mit Schäferhund, beschimpft zwei zerlumpte junge Frauen, die einen grossen schwarzen Hund frei laufen lassen, die Frauen schreien, wehren sich, wir befürchten bereits, dass es zu Handgreiflichkeiten kommt, denn Frauen können ja heutzutage sehr radikal sein, look crazy, und ein weiterer älterer Herr mischt sich ein, ohne Hund,
verschwind, du Saumore, ruft er, und das Wort Saumore wirkt, die beiden Verschlampten ziehen maulend mit ihrem Hund davon, und wohin, er habe, so gab der offenbar geistesgestörte Mann zu Protokoll, die Seelen seiner Opfer vom Leiden auf dieser Erde befreien wollen, soll ich, they're a-tuggin' at your sleeve, in Venedig lebt im Zattere-Quartier ein Mensch, der jeden Abend um elf Uhr von einer Dachterrasse oder einem Balkon Dylans Paths of Victory über die Dächer der Stadt erschallen lässt, fliehen vor deinem Angesicht,