Mittwoch, 5. März 2008

und, schau, der Stände- und Classenkampf, der auf Gleichheit der Rechte abzielt, ist er ungefähr erledigt, so geht der Kampf los gegen die Solitär-Person, in einem gewissen Sinne kann dieselbe sich am leichtesten in einer demokratischen Gesellschaft erhalten und entwickeln, dann, wenn die gröberen Vertheidigungs-Mittel nicht mehr nöthig sind, und eine gewisse Gewöhnung an Ordnung, Redlichkeit, Gerechtigkeit, Vertrauen zu den Durchschnittsbedingungen gehört, qui autem biberit ex aqua quam ego dabo ei,
die Stärksten müssen am festesten gebunden, beaufsichtigt, in Ketten gelegt und überwacht werden, so will es der Instinkt der Heerde, für sie ein Regime der Selbstüberwältigung, des asketischen Abseits, oder der Pflicht in abnützender Arbeit, bei der man nicht mehr zu sich selber kommt, und, schau, wenn uns nur nicht doch soviel Unruhe plagen würde, Solitär-Personen-Unruhe, von der Heerde mit Recht verfolgte, schädliche Aufgeregtheit und Nervosität, versunken der Mond und, der Socialism ist bloss ein Agitationsmittel des Individualisten, er begreift, dass man sich, um etwas zu erreichen, zu einer Gesammtaktion organisieren muss, zu einer Macht, aber was er will, ist nicht die Societät als Zweck des Einzelnen, sondern die Societät als Mittel zur Ermöglichung vieler Einzelnen, die Plejaden, die altruistische Moral-Predigt im Dienste des Individual-Egoism, eine der gewöhnlichen Falschheiten des 19. Jahrhunderts, her, und Falschheit des 20. Jahrhunderts und allgemeine Menschheitsfalschheit, he is altogether lovely,

Sonntag, 2. März 2008

Donnerstag, 28. Februar 2008

Rentenangst als neue Form der Angst, die den einsamen, besorgten Beamten befällt, er sieht, dass die Gelder, die durch die Versicherungskassen eingezogen werden, vom Staat zur Finanzierung seiner laufenden Aufgaben verwendet werden, und er regt sich zweifach auf, einmal über dieses Faktum, das seinen Rentenanspruch illusorisch werden lässt, und sodann über die Trägheit und Sturheit des politischen Personals und eben gerade auch der Beamtenschaft, das diese Entwicklung nicht sehen will, von dem Gipfel, gegenüber diesen Gefahren ist unsere Art der Gefahrenabwehr machtlos, wenn viele bedroht sind, so denkt das Gruppenwesen, ist die Gefahr für das einzelne Tierchen klein, ein Adler oder Tiger kann uns bedrohen, aber er kann nur einen packen, nicht alle, wir haben immer die Zahl für uns,
Mitte der Nacht, dass allen etwas geschieht und alle untergehen, mag vorkommen, führt aber nicht zur Herausbildung von vorprogrammierten Abwehrmechanismen, weil es im Fall der grossen Katastrophe keine Rettungsmöglichkeiten gibt, die Zeit verstreicht, Daseinsvorsorge auf längere Frist ist nicht vorgesehen, ist sinnlos, ist eine Sorge, die erst mit dem Menschen in die Welt gekommen ist, stützet, Amana, ich sehe nicht ab, was man mit dem europäischen Arbeiter machen will, er befindet sich viel zu gut, um jetzt nicht Schritt für Schritt mehr zu fordern, unbescheidener zu fordern, erquicket, er hat zuletzt die Zahl für sich, erquicket mich mit Blumen, zur Frage der Spinnen, in unversehnem Schmerz, Katzen an sich kleine Tiere schätzen und mit Milde und Nachsicht behandeln,
Spinnen allerdings Ausnahme, Spinnen Katzen durch grosse Aktivität und grossen Fleiss und Unermüdlichkeit herausfordern, wer lebt, sollte nicht so übertrieben tätig sein und Netze fabrizieren und aufspannen, non sitiet in aeternum, Katzen auch nicht Netze machen, um Vögel fangen, Katzen denken, Netze machen unfair und eigentlich unerlaubt in der Tierwelt, wer andere Tiere fangen und essen will, soll dies mit eigener Kraft und Geschicklichkeit tun, mit Sprung und Prankenschlag und Krallen, this is my beloved, Katzen daher von Zeit zu Zeit diese Netze zerstören und aufessen, was zusätzlich Vorteil hat, dass Mensch schlechtes Gewissen bekommt, weil denkt,
Katzo nicht genügend ernährt und in Not zu Spinnfäden greifen muss, aber Essen von Netzen nie auf die Dauer hilft, wenn ein Netz gegessen bald wieder neues da, manche Netze auch unerreichbar an Decke befestigt und von Mensch wochenlang nicht beseitigt, Mensch sogar Verhältnis entwickelt zu Spinnen an Decke und sie vielleicht in ein paar tausend Jahren als Haustier gewinnt, jauchzen wieder, Spinnenhirn vielleicht trotz Kleinheit Menschenhirn nah verwandt,

Montag, 25. Februar 2008

Freitag, 22. Februar 2008

non, and this is, wenn die besten Fachleute des Volkes irgendwo nicht ganz klarkämen, müsse die vorgesetzte oberste Führung eine verantwortliche Entscheidung treffen, denn das Volk wolle geführt sein, wenn der schnellen, wenn das Volk erst einmal das Gefühl habe, dass die Führung nicht mehr wisse, was sie tun solle, so höre überhaupt jegliche Führung auf, sitiet, die Hoffnung ist vollkommen vorüber, dass hier eine bescheidene und selbstgenügsame Art Mensch, ein Sklaventhum im gemildertsten Sinne des Wortes, kurz ein Stand, etwas, das Unwandelbarkeit hat, sich herausbilde, umbstecket, man hat den Arbeiter militärtüchtig gemacht, man hat ihm das Stimmrecht, das Coalitionsrecht gegeben, man hat Alles gethan, um die Instinkte, auf die ein Arbeiter-Chinesenthum sich gründen könnte, zu verderben, umbstecket mich mit Aepfeln, so dass der Arbeiter heute seine Existenz bereits als einen Nothstand, moralisch ausgedrückt als ein Unrecht, empfindet und empfinden lässt, denn ich werde krank, aber was will man, nochmals gefragt, wenn man ein Ziel will, muss man die Mittel wollen, wenn man Sklaven will, und man braucht sie, muss man sie nicht zu Herren erziehen,
ich aber, vor Lieb, aber bitte, nur keine Angst, es geht schliesslich doch immer wieder weiter, der Arbeiter ist toll geworden und hat auch die Herren toll gemacht, my friend, und Arbeiter und Herren haben in zwei Weltkriegen die halbe Welt verwüstet, quand mon heure viendra, aber die Art hat überlebt, problemlos, wir sind wieder da, und es gibt natürlich wieder Leute, von denen man nicht recht weiss, was man mit ihnen machen will, dieses Mal ist es der Beamte, der Probleme macht, Déesse,

aber der Beamte ist, wie wir denken, ein wesentlich weniger gefährlicher Typus, er ist begehrlich, gewiss, und er richtet die Volkswirtschaften zugrunde, aber er hat gleichzeitig einen Sozialstaat eingerichtet, quand mon heure viendra, Déesse, ein grosses schönes Gefängnis, ein Sicherheitssystem, in dem es keine grossen Kriege und Revolutionen mehr geben kann, je te prie, es gibt in diesem System eine moderne Technik, Kühlschränke, Staubsauger, Autos, Arbeitslosenversicherungen, das Fernsehen, den Fussball, die Informatik, und kleine Gärten, in denen man sitzen und grillieren kann, ne me laisse pas languir, und es gibt in diesem System viel Ausweglosigkeit, und wahnsinnige Zukunftsangst, und viele leere Worte, languir en maladie,
es gibt in diesem System fast nur leere Worte, tourmenté dans un lit, das mag nicht angenehm sein, aber es lässt keine grossen Katastrophen zu, keine Kriege, keine Revolutionen, Déesse, die leeren Worte lähmen und fesseln alle,