Mittwoch, 2. April 2008
man trinkt, man liebt, nun sage mir, wo es was Bessers gibt, a wildcat did growl, und du ruhst, mein Begleiter tat aus einer der Taschen seines Kleides ein, wie ich vermutete, silbernes Glöcklein hervor und läutete, sofort erschien eine Magd und brachte ein gebratenes Huhn und schönen rotgesprenkelten Kopfsalat, unserm Erdenglücke, er verstecki ebä alles, er sägi alles, aber versteckt, verschlüsslet, haec est autem vita aeterna, es segi alles total verschlüsslet, uf latinisch verschlüsslet, damitts niämärt verstöchi, unde veniat et quo vadat, two, die Kellner waren nachlässig, nicht bei der Sache, es gab lange Verzögerungen, Fehler, manche Portionen waren absurd klein, die Rechnung stimmte nicht, als sie endlich kam, und glänzest, alles, was Sie hier sehen, sagte er, ist Augenwischerei, hans lokker er ranker, er hatte neben seinem Sessel einen Glockenzug, der durch den Fussboden in die Gesindezimmer hinab ging, um schnell einen Diener rufen zu können, les hommes experts, riders, doch auch ältere Nigerianer werden von den Häschern der Ritualmörder nicht verschont,
Cinedu Offoaro, ein Redakteur der nigerianischen Tageszeitung The Guardian, verschwand ebenso wie Israel Olusola Olabiyi, ein Abteilungsleiter im Arbeitsministerium, were approaching, lèchent, Vincent Duru, der Eigentümer des Otokoto-Hotels in Owerri, gilt als Kopf eines Syndikats, das mit menschlichen Körperteilen die Bedürfnisse jener Nigerianer befriedigt, wieder, et, neben Polizisten werden zunehmend auch Mitarbeiter einiger christlicher Kirchen des Landes von der Bevölkerung mit den Ritualmorden in Zusammenhang gebracht, ensemencent les deux, die Polizei bestätigte zwar, dass in der Missionsstation auch Pfeffersuppe mit Fleisch gefunden wurde, sie hat aber den Untersuchungsbericht über die Herkunft und Art des Fleisches noch nicht abgeschlossen, the wind, les deux, du bist so gütig, du bist unsäglich gütig, ich sehe das jeden Tag, und zwar sehr klar, ich muss nicht an mir arbeiten, um das zu sehen, es ist so, es ist um dich ein tiefes Glück verbreitet,
Dienstag, 1. April 2008
Donnerstag, 27. März 2008
wille wau, das Grosse und Schnelle findet in der fehlenden Nahrung eine schmerzliche Begrenzung, sicut dilexi, und im übrigen bildet auch die Fortpflanzung und die Aufzucht des Nachwuchses ein noch längst nicht befriedigend gelöstes Problem, und dabei war die Fortpflanzung doch so lange eine so einfache Sache, denn die Zahl deiner Tage ist gar gross, ich kann mir die Bedeutsamkeit, die Macht, die diese Frau über mich hat, anders nicht erklären als durch Seelenwanderung, sicut dilexi,
die Natur will nun neu, dass sich nur die Besten fortpflanzen, was in der Praxis zu einem erbitterten Konkurrenzkampf führt, und alle Organismen sehen sich gezwungen, dafür viel Zeit aufzuwenden, es will manchmal scheinen, als ob sie nur für diesen Zweck leben würden, auch wenn es ihnen selber gar nicht zum Bewusstsein kommt, wille wo, ja, wir waren einst Mann und Weib, die fernhintreffenden Sprüche, der Aufwand ist gewaltig, und dabei kommen bei weitem nicht alle zum Ziel, das Leben der Grossen scheint uns deshalb von einer ungeheuren Unsicherheit erfüllt, auch von einer gewissen Leere, aber diese Leere wird überdeckt durch die gewaltigen Reize, die von der Paarung ausgehen, quia dilectionem,
doch die Befreiung durch die Literatur war eine illusorische, die Literatur war ihm Läuterung für ein paar Monate oder ein paar Jahre, sie gestattete ihm, vorübergehend mit der Welt ins Gleichgewicht zu kommen, und danach, danach traten alle Wirren, das Ungestüme, die Unzufriedenheit, Aggressivität und Disharmonien seiner widersprüchlichen Natur wieder ans Licht, und nach zwanzig, dreissig oder vierzig Jahren stand er vor den gleichen Problemen wie als Halbwüchsiger, nichts hatte sich geändert, Delphi schlummert, mir gehts mit Goethen wunderbar, nach acht Tagen, wie er mich so heftig verlassen hat, kommt er mit einem Uebermass von Liebe wieder, ich hab zu mancherlei Betrachtungen durch Goethen Anlass bekommen, je mehr ein Mensch fassen kann, deucht mich, je dunkler, anstössiger wird ihm das Ganze, je eher verfehlt man den ruhigen Weg, et ego dilexi, gewiss hatten die gefallnen Engel mehr Verstand wie die übrigen,
Dienstag, 25. März 2008
Montag, 24. März 2008
sie würden den Gesprächen zuhören, die die Hotelgäste beim Frühstück führen, mannen, alte amerikanische Ehepaare würden sie sehen oder einen erschrocken aussehenden kleinen jungen Mann mit einer bereits sehr dicken und schweren Frau, sie würden den brausenden Verkehr studieren, quomodo possunt haec fieri, immer wieder den Verkehr, den endlosen, alles bestimmenden, zu welchem die Menschen nur Zutaten sind, likken, vergib, die eleganten Menschen in den Untergrundbahnen sind nur Zutaten, zoenen, sie würden die hohen vornehmen Häuser betrachten, die Hunde und die Eichhörnchen in den Parkanlagen, die Betenden in den Kirchen, das Chorgestühl, die leuchtenden Rosettenfenster, wir würden die unbegreiflichen Rosettenfenster zu begreifen versuchen, en bespuiten,
wir würden den spielenden Kindern zusehen, und wir würden auf engen Strassen Abgase einatmen, Wolken von Abgasen, und wir würden Orte aufsuchen, wo es weniger Abgase gibt und wir würden dort lange sitzen und sein und sehen, wie die Sonne sich senkt, und wir würden zu einem Verkaufsstand gehen und uns eine Magnum kaufen, Vanille, mit Mandeln, vergib, und wir würden grosse Augen haben und mit diesen Augen alles sehen, und wir würden über alles reden, gleich dem Gewölke dort, und alles Unbegreifliche begreifen, alles Unverständliche verstehen, das eigene wie das fremde, rindende bække, ganz leicht wäre es, eine Selbstverständlichkeit, denkt er, vor dem friedlichen Mond, alles ist wunderbar, würde er sagen, aber das Wunderbarste bist doch du, das ist es, was uns geschähe, wenn wir reisen würden, geh ich dahin, wir würden sogar das fremde Geld verstehen, wir würden es zunächst nicht glauben, dass ein Land existieren kann mit einer uns fremden Währung, mit verdächtig aussehenden Geldscheinen, und du ruhst, wir würden die komischen Münzen betrachten und staunen, dass man mit ihnen bezahlen kann, warum, dass man mit ihnen wie durch Zauberei Dinge erwerben kann, eine Flasche Wasser beispielsweise, ein Eis, ein Sandwich,
und glänzest in deiner Schöne wieder, und wir würden im übrigen unaufhörlich von der Liebe sprechen, es ist dies nämlich eine Liebe, über die es unendlich viel zu sagen gibt, du süsses Licht, weisse Männer sind Phantome mit absurden, illusorischen Zielen, sie haben sich hier nur vorübergehend etabliert, ihre Macht ist vergänglich, was dauert wird, ist die Magie, die Macht der Geister, die Macht der esprits wird alles überdauern,
Montag, 17. März 2008
wer will denn schon Unzucht, es wollen immer nur wenige Unzucht, nur jene, die physisch in der Lage sind, sie auszuüben, und ich komme mir vor, Ihr seid von unten, ich bin von oben, völlig, Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt, völlig schön, wer mit diesen Sätzen auftrat, fand in der untergehenden römischen Welt aufmerksame Ohren, wir bewundern die Phantasie, die Erfindungsgabe und die Unverfrorenheit, denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin, werdet ihr in euren Sünden sterben, andere machten es sich einfacher, sie kauften eine Hure frei, zogen mit dieser Hure durch die Lande und behaupteten, sie sei die Mutter von allem, völlig schön bist, vor kurzem waren wir reich, jetzt sind wir arm, und in unserem Land ist alles auf den Kopf gestellt, aber das beunruhigt uns nicht, gestern ging es uns gut, heute sind wir arm, so ist es nun einmal, slik er, morgen geht es uns vielleicht wieder gut, oder vielleicht auch nicht, so ist es nun einmal, respondit Iesus et dixit ei, so ist es, völlig schön, völlig,
que penses-tu de cette bouche, est-elle assez impure, que penses-tu de ce corps, est-il assez impudent pour toi, suffit-il, cette bouche, est-elle suffisamment lascive, suis-je suffisamment bête, il faut que je sois bête, je le sais, je sais que t'aime pas l'esprit, tu t'ennuies tout de suite quand tu vois qu'il y a trop d'esprit, völlig schön bist, und ich verdamme die, welche sich mit ihrem Urin beflecken und nicht ertragen, ihren Schmutz mit Wasser abzuwaschen, damit nicht, wie sie sagen, das Wasser befleckt wird, schön bist, meine Freundin, ô ces corps qui veulent être autre chose que corps, tu m'as dit, une fois, ces corps ne m'intéressent pas, c'est donc bien que tu ne dis pas beaucoup, toi, avec ton esprit, tu pourrais m'ennuyer totalement, ne parle pas, c'est bien ça ce que t'as dit, ihr eigen Herz, komm, wie, mais viens donc, viens de nouveau en moi, t'es sorti depuis longtemps, voilà, viens, je veux que tu viennes, oh, nahe dem Tode, und die Geliebten behalten vieles im Kopf, das wir einst sagten, so nebenbei, zum Spass, sie behalten es im Kopf und denken viel darüber nach und kommen zu ganz falschen Schlüssen, wir aber vergessen es, völlig schön, und sind erstaunt, wenn sie ein ganz verkehrtes Bild von uns in sich tragen, ein ganz lächerlich verkehrtes Bild, ein Zerrbild, nahe, komm vom Libanon,
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