Dienstag, 21. Oktober 2008
there must be, tu, die Poeten schreiben alle, als wären sie krank und die ganze Welt ein Lazarett, alle sprechen sie von dem Leiden und dem Jammer der Erde und von den Freuden des Jenseits, und unzufrieden, wie sie schon alle sind, hetzt einer den andern in noch grössere Unzufriedenheit hinein, tu me diras, das ist ein wahrer Missbrauch der Poesie, die uns doch eigentlich dazu gegeben ist, um die kleinen Zwiste des Lebens auszugleichen und den Menschen mit der Welt und seinem Zustand zufrieden zu machen, diras oh je viens, aber die jetzige Generation fürchtet sich vor aller echten Kraft, und nur bei der Schwäche ist es ihr gemütlich und poetisch zu Sinne, tu me diras jouissons, der Staat sei eine Fiktion, sagte der Chef, in der jedermann auf Kosten seines Nächsten zu leben gedenken würde, o pulcherrima mulierum, der Edle bleibt in seinem Zimmer, formt er seine Gedanken richtig, so braucht er sie nicht zu publizieren, er findet ein Echo aus einer Entfernung von über tausend Meilen, su cabeza,
Schiller erscheint hier, wie immer, im absoluten Besitz seiner erhabenen Natur, er ist gross am Teetisch, wie er es im Staatsrat gewesen sein würde, nichts geniert ihn, nichts engt ihn ein, nichts zieht den Flug seiner Gedanken herab, tu me diras, was in ihm von grossen Ansichten lebt, geht immer frei heraus ohne Rücksicht und ohne Bedenken,
Freitag, 17. Oktober 2008
donc, das war ein rechter Mensch, und so sollte man auch sein, donc, alles, und denn, man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, was, Stein war von 1967 bis 1984 mit der Schauspielerin Jutta Lampe verheiratet, tu me diras, mais, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist,
mais, das Nörgeln, sagte er, als Anthropologe versuche ich, dem Phänomen der Nörgelei, dem ich privat und beruflich leider nur zu häufig ausgesetzt bin, mit einer gewissen Gelassenheit zu begegnen, je pensais avec agacement, some way, das Nörgeln gehört zur Grundausstattung unseres sozialen Verhaltens und damit zu den Dingen, die eben sein müssen, das einzige, was wir tun können, ist, Strategien zu erfinden, um der Nörgelei möglichst schmerzlos standzuhalten, voilà, diable, das ist natürlich leichter gesagt als getan, vor allem, wenn Sie der Nörgelei nicht ausweichen können, zum Beispiel in den Ferien oder beim Essen im Restaurant, dann kann einem die Nörgelei ganz schön zusetzen,
Mittwoch, 8. Oktober 2008
diable, dieu, der Logos überwältigt nicht, der Logos lässt sich nicht festhalten, vermehren und weitergeben, der Logos lässt sich den Schülern nicht vermitteln, den Schülern nicht und auch nicht einem leiblichen Kind, voilà ce qu’ils ont trouvé, der Logos ist damit schwach und flüchtig, der Logos setzt sich nicht durch, die Philosophen tun aber so, wie wenn es so wäre, ils ont trouvé la synchronisation, also wisset dass die Spinnen alle aus dem M.M. welches ist ein feurig lüfftig Gift, sie sehnend, verkündet,
von den Teufeln in dem Lufft ausgebrütet werden, Sie kennen das, Sie haben sich das notiert, vor dreissig Jahren, même si nous jouissons, die Ueberzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit, ensemble, denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag, und der Göttin, begehrt, alles Grosse und Gescheite existiert in der Minorität, es hat Minister gegeben, die Volk und König gegen sich hatten und die ihre grossen Pläne einsam durchführten, en serions-nous moins séparés,
Montag, 29. September 2008
es ist nie daran zu denken, dass die Vernunft popular werde, Leidenschaften und Gefühle mögen popular werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitz einzelner Vorzüglicher sein, j’acceptais de soupirer, wir sind Sensualisten, solange wir Kinder sind, Idealisten, wenn wir lieben und in den geliebten Gegenstand Eigenschaften legen, die eigentlich nicht darin sind, de geindre,
Blick, die Liebe wankt, wir zweifeln an der Treue und sind Skeptiker, ehe wir es glaubten, der Rest des Lebens ist gleichgültig, out, wir lassen es gehen, wie es will, und endigen mit dem Quietismus, wie die indischen Philosophen auch, out, pas très adroitement j’imagine, ist das das Schlimmste, das gedacht werden kann, oder kann noch Schlimmeres gedacht werden, dachten wir, es kann natürlich noch Schlimmeres gedacht werden, aber niemand ausser uns ist in der Lage, noch Schlimmeres zu denken, puisqu’il me demanda, man möge sich beruhigen, tu n’as pas joui, empfängt, je höher ein Mensch, desto mehr steht er unter dem Einfluss der Dämonen, weilet, und er muss nur immer aufpassen, dass sein leitender Wille nicht auf Abwege gerate, sie, si, mich, ich sage Ihnen dieses voraus, und Sie werden es kommen sehen, j’ai joui, es liegt in der Natur der Dinge und ist nicht anders möglich, je t’assure, es ist nicht anders möglich, und steh mir, ein Zungenkuss ist etwas Verrecktes, denkt sie, deshalb reizen sie mich so, ein Zungenkuss gefällt längst nicht allen, viele Frauen wollen keinen Zungenkuss, dann, en moi, es gruset sie, wenn ihnen eine Zunge in den Mund gesteckt wird, gefällig, ihr aber gefällt es, es wird ihr immer ganz schwindelig, wenn sie die fremde Zunge fühlt, die Zunge eines Käsereigehilfen oder Melkers, und, je t’assure, das ist es freilich, worauf es ankommt, auf mir, aber das ist eben auch das Schwere, dass unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig, schwarz wie der Rabe, merkwürdig, dieser Student,
traurig, dropping, der blutauffrischende Charakter der SS mache sich auch in Berchtesgaden in anerkennenswerter Weise bemerkbar, aufgrund der starken Abwanderung der guten Bevölkerungselemente habe er seinerzeit beim Ausbau seines Berghofs einen Bevölkerungs-mischmasch vorgefunden, dessen Auffrischung ihm dringend am Herzen gelegen habe, hans kinder liknar, es sei ein Verdienst der Leibstandarte, wenn heute in der Gegend wieder eine Fülle kräftiger und gesunder Kinder herumliefe, man müsse deshalb überhaupt überall dorthin, wo die Zusammensetzung der Bevölkerung blutsmässig schlecht sei, Elitetruppen zur Auffrischung hinbringen,
Donnerstag, 25. September 2008
välluktrika blomstersängar, schon in zehn bis zwanzig Jahren wirke sich das segensreich aus, dolcezza, auf mir, gemeinsam mit einer handverlesenen Truppe von kubanischen Guerrillas wollte er den Kongo zum Ausgangspunkt dieser Weltrevolution machen, out, er weiss nichts, im Kampfe, aber niemand weiss mehr, und da ist es denn am Ende einerlei, was gelehrt wird, wenn es nur einigermassen einen Anschein von Vernunft hat, selber zur Seite, ich muss bewundern, sagte ich, wie Napoleon bei solcher Jugend mit den grossen Angelegenheiten der Welt so leicht und sicher zu spielen wusste, als wäre eine vieljährige Praxis und Erfahrung vorangegangen,
Freitag, 19. September 2008
nennt, mild, in, liebes Kind, das ist das Angeborene des grossen Talents, Napoleon behandelte die Welt wie Hummel seinen Flügel, beides erscheint uns wunderbar, wir begreifen das eine so wenig wie das andere, und doch ist es so und geschieht vor unsern Augen, out, t’as joui, das ist die Fazilität, die sich überall findet, wo ein wirkliches Talent vorhanden ist, mich, in, wir begreifen auch nicht, wie Stalin so leicht mit der Welt fertig wurde, mit Bauern wie mit Professoren, mit Generälen wie mit Intellektuellen, out, wie mit allen Intellektuellen, tu n’as pas joui,
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