Dienstag, 25. November 2008

och sitta invid bräddfull rand, aber er würde sich nie anmassen, sich zur Gesellschaft zu äussern, die Gesellschaft sei etwas absolut Undurchdringliches, Selbstläufiges, Chaotisches, es sei jeder ein gemeingefährlicher Schwachkopf, der glaube, er könne bezüglich dem grossen Gang der Dinge etwas bewirken,

Sonntag, 23. November 2008


Head Study of Emma Hamilton as Miranda, benedictus es qui intueris abyssos et sedes super cherubin et laudabilis et superexaltatus in saecula, utopische Erwartungen, ich wollt ich könnt auf Ihrer Hand ruhen, in Ihrem Aug rasten, on women, benedicite angeli Domino laudate et superexaltate eum in saecula, ungeheuer erregt, Meditation des heiter gelassenen Widerspiegelns, tenebrae 712, ein scharff=geschliffen schwerd das tieffe wunden hauet,

Samstag, 22. November 2008

colonne di alabastro, die Gesellschaft löse sich auf in einen Brei von eitlen, Schriftstellerei treibenden Volksrednern und Glückspilzen und städtischem und ländlichem Gesindel und Tagelöhnern, seine Locken Dattelpalmenblätter, auf jeden Fall sei die Schaffung einheimischer Kirchen für grössere Gebiete zu verhindern, in unserem Interesse könne es lediglich liegen, wenn jedes Dorf seine eigene Sekte habe, die ihre eigenen Gottesvorstellungen entwickle, mit milch gewasschen, selbst wenn sich auf diese Weise in einzelnen Dörfern Zauberkulte, wie bei den Negern und Indianern, bilden sollten, könnten wir das nur begrüssen, weil es die Zahl der trennenden Momente nur vermehre, hvad er din elskede fremfor andre elskede,
wer recht wirken will, muss nie schelten, sich um das Verkehrte gar nicht bekümmern, sondern nur immer das Gute tun, denn es kommt nicht darauf an, dass eingerissen, sondern dass etwas aufgebaut werde, woran die Menschheit reine Freude empfinde, magnifico, ich hätte die Erbärmlichkeit der Menschen und wie wenig es ihnen um wahrhaft grosse Zwecke zu tun ist, nie so kennen gelernt, wenn ich mich nicht durch meine naturwissenschaftlichen Bestrebungen an ihnen versucht hätte, señalado entre diez mil, da aber sah ich, dass den meisten die Wissenschaft nur etwas ist, insofern sie davon leben, und dass sie sogar den Irrtum vergöttern, wenn sie davon ihre Existenz haben, vnd stehen, und in der schönen Literatur ist es nicht besser, auch dort sind grosse Zwecke und echter Sinn für das Wahre und Tüchtige und dessen Verbreitung sehr seltene Erscheinungen, einer hegt und trägt den andern, weil er von ihm wieder gehegt und getragen wird, und das wahrhaft Grosse ist ihnen widerwärtig, und sie möchten es gerne aus der Welt schaffen, damit sie selber nur etwas zu bedeuten hätten,
in der fülle, viele sind geistreich genug und voller Kenntnisse, allein sie sind zugleich voller Eitelkeit, und um sich von der kurzsichtigen Masse als witzige Köpfe bewundern zu lassen, haben sie keine Scham und keine Scheu und nichts ist ihnen heilig, aus der Schwemme steigend, die Frau von Genlis hat daher vollkommen recht, wenn sie sich gegen die Freiheiten und Frechheiten von Voltaire auflegte, denn im Grunde, so geistreich alles sein mag, ist der Welt doch nichts damit gedient, es lässt sich nichts darauf gründen, all zwillings-trächtig, ja es kann von der grössten Schädlichkeit sein, indem es die Menschen verwirrt und ihnen den nötigen Halt nimmt, kein Missfall, donc,

Mittwoch, 12. November 2008

und dann, was wissen wir denn, und wie weit reichen wir denn mit unserm Witze, kein Missfall unter ihnen, man wird diesem Land zum Menschenfeind, man wird böse, wenn man Menschen sieht, und man sieht so viele, man wird böse, weil es keinen gibt, der etwas Nützliches und Sinnvolles macht, donc, es gibt keinen, der nicht von irgendwelchen Subsidien und Hilfen und Mitteln lebt, die irgendeine Organisation mit immer mehr Mühe und Kunst zusammenkratzt, Millionen von Schlaumeiern leben hier, Schlaumeier und Nichtsnutze, Profiteure und Schmarotzer, aimons donc, komm auch heute, und sie fühlen sich dabei wohl, es ist ihnen sauwohl, es geht ihnen zwar nicht besonders gut, aber warum muss es ihnen unbedingt besonders gut gehen, wenn es doch ganz ordentlich geht, c’est maintenant, man lebt, das ist die Hauptsache, dass es eigentlich eine Schande ist, wie man lebt, dass es eine Sünde ist, das stört niemanden,

Freitag, 7. November 2008

es ist hier, mein Herr, alles nur Lüge, alles nur Schande, man müsste in diesem Land viele grosse Tafeln aufstellen, auf denen das Wort Schande steht,
c’est maintenant, zu mir, Hässlichkeit ist etwas Entsetzliches, rief er, Hässlichkeit ist nicht einfach Hässlichkeit, es ist auch Schlechtigkeit und Dummheit, in der Hässlichkeit, die uns umgibt, zu der wir verdammt sind, sehen wir die Fratze des Teufels, unsere Hässlichkeit ist ein Vorgeschmack der Hässlichkeit der Hölle, freudig, il me serra, Hässlichkeit und Bosheit und Dummheit gehören zusammen, that thou dost so charge us, Hässlichkeit entmutigt uns, raubt uns Lebenkraft, schwächt uns, bereitet uns vor für das Theater, das der Teufel noch mit uns spielen will, contre lui, erlöse vom Uebel, ich bin müde, über das Schicksal unsres Geschlechts von Menschen zu klagen, aber ich will sie darstellen, sie sollen sich erkennen, wo möglich wie ich sie erkannt habe und sollen, wo nicht beruhigter, so doch stärker in der Unruhe sein, avec fougue, jezo, nunmehro,
unsern jungen Malern fehlt es an Gemüt und Geist, ihre Erfindungen sagen nichts und wirken nichts, et puis de nouveau, sie malen Schwerter, die nicht hauen, und Pfeile, die nicht treffen, und es dringt sich mir oft auf, als wäre aller Geist aus der Welt verschwunden, il entra en moi, aber das können diese Sanscülotten nicht begreifen, und was uns anderen gross erscheint, erscheint ihnen grob, das Grosse ist ihnen unbequem, sie haben keine Ader, es zu verehren, sie können es nicht dulden, there, es ist zu arg, there must be, es ist zu arg, und man kann diese Verfinsterung der Köpfe kaum begreifen, meine betrübte Seele, gewähre, und der Fürst äusserte sich folgendermassen, wäre ich Gott gewesen, sagte er, im Begriff die Welt zu erschaffen, und ich hätte in dem Augenblick vorausgesehen, dass Schillers Räuber darin würden geschrieben werden, ich hätte die Welt nicht erschaffen, gewähre ihr alles, wir mussten lachen, je veux que tu jouisses, einer macht es ein wenig besser als der andere und schwimmt ein wenig länger oben als der andere,
en même temps, das ist alles, es soll keiner denken, er wäre es, und ich muss nicht denken, ich wäre es, que moi, dit-il, so sind die Leute, gewähre,

Donnerstag, 6. November 2008

ich habe sie kennen gelernt, tu veux, tu me diras, so sind sie, tu me diras c’est maintenant, so sind sie, so und nicht anders, tu me diras ah voilà, ich sage immer, gewähre ihr, tu, ich sage immer, me diras, ich sage immer und wiederhole es, die Welt könnte nicht bestehen, wenn sie nicht so einfach wäre, ah, dieser elende Boden wird nun schon tausend Jahre bebaut, ça, bebaut, ah, und seine Kräfte sind immer dieselbigen, ça y est,

Dienstag, 4. November 2008

bis alle tot am Boden lagen, Jodelpassagen wechseln mit kurzen, einfältigen Texten, in remissionem peccatorum, und die befragten Sennen stimmten darin überein, der Kühreihen-Sänger müsste zuerst den ersten Vers aus dem Kühreihen-Lied in einer sehr sanften Melodie singen, now, und auf diesen erst seine Triller hersprudeln, worauf er diese beim zweiten und dritten Vers und bei allen nachfolgenden wiederhole, so dass wohl eine Stunde Zeit dazu vonnöthen sei, bis der damit ans Ende komme,