Samstag, 7. Februar 2009

Biologen finden in einem Gramm Walderde 4000 bis 5000 Bakterienarten, Hans Ulrich Schläpfer, hätte doch das Glück Albrecht Dürern tiefer nach Italien geführt, Ida Schläpfer, ich sein, mir ist so ein armer Narr von Künstler unendlich rührend, weil es im Grunde auch mein Schicksal ist, nur dass ich mir ein klein wenig besser zu helfen weiss, je sais comment je dois me branler, aber wer sich mit Ernst hier umsieht und Augen hat zu sehen, muss solid werden, er muss einen Begriff von Solidität fassen, der ihm nie so lebendig ward,
Zellweger, Johannes Zellweger, Strausse, der Geist wird zur Tüchtigkeit gestempelt, gelangt zu einem Ernst ohne Trockenheit, zu einem gesetzten Wesen mit Freude, Daniel Schoch, mir wenigstens ist es, als wenn ich die Dinge dieser Welt nie so richtig geschätzt hätte als hier, zogen dich, wäre nur ein Mittel, sich solche Bilder in der Seele recht zu fixieren, über der Erde, der,

ob ich gleich noch immer derselbe bin, so mein' ich bis aufs innerste Knochenmark verändert zu sein, unter Lilien, dunkle Gefilde, und ich zähle einen zweiten Geburtstag, eine wahre Wiedergeburt, von dem Tage, hurtig, Johann, Jakob, um den höchsten Begriff dessen, was die Menschen geleistet haben, in sich aufzunehmen, muss, Johann Jakob Frischknecht, muss die Seele erst zur vollkommenen Freiheit gelangen, die Schwingen, heute operieren etwa 1,2 Millionen hochseetüchtige Fangschiffe auf den Weltmeeren, ein Viertel davon würde genügen, um die gleiche Menge Fisch zu fangen, das hat ruinöse Folgen, nicht nur für die Fischbestände, wirbelnd, Büchler, Schefer, weil manche Regierungen ihre Flotten stark subventionieren, kostet es weltweit jährlich 92 Milliarden Dollar, Fische im Wert von 70 Milliarden Dollar einzuholen, trotz dieser gewaltigen Ueberkapazitäten und schwindender Fischbestände fördern internationale Organisationen wie die Weltbank oder die asiatische Entwicklungsbank den Ausbau und die Modernisierung von Fanglisten in den Drittweltstaaten, vom Himmel nieder, weidet, Tribelhorn, Gleichgültigkeit, Gleichgültigkeit, und nochmals Gleichgültigkeit, Johann Konrad Alder,
Gleichgültigkeit Werken und Menschen gegenüber, die nicht Grösstes und Bedeutendstes darstellen, ist nun einmal eine meiner wesentlichen Eigenschaften, ist eine der Existenzbedingungen des Genies, natürlich will ein Genie Geselligkeit und geistige Gemeinschaft, gewiss, das Genie ist auf Teilnahme angewiesen und muss im echolosen Raum verkümmern, bis der Tag atmet, ätherdurchquerend, aber unser Verlangen wird nur selten gestillt,
und so führen wir notwendigerweise ein trauriges Inseldasein, in welchem wir uns dann, zum Spass, allerlei herablassende Teilnahmen erlauben, flugs, Anton, Teilnahmen für Quark oder Käse, was immerhin den Vorteil bringt, dass andere Menschen beschäftigt sind, weil sie ihre Nasen in diesen Quark und diesen Käse stecken, und so sorge ich denn wenigstens für relativ unschädliche Beschäftigungen, erreichten sie mich,

Mittwoch, 4. Februar 2009

das ist doch auch etwas, das ist gewiss recht humanistisch, doch dir, ich bin nun nach meiner Art ganz stille und mache nur, wenn's gar zu toll wird, grosse, grosse Augen, du Holde, worauf aber alles ankommt, sei in kurzem gesagt, spielte ein Lächeln auf deinem unsterblichen Antlitz, der junge Dichter spreche nur aus, was lebt und fortwirkt, unter welcherlei Gestalt es auch sein möge, er beseitige streng allen Widergeist, alles Misswollen, Missreden und was nur verneinen kann, die Schatten fliehen, denn dabei kommt nichts heraus, Hans Jakob Strickler, Zellweger, warum heissen die grossen Dichter nicht Zellweger, oder Fässler, ihr seid nicht gefördert, wenn ihr eine Geliebte, die ihr durch Entfernung, Untreue, Tod verloren habt, immerfort betrauert, das ist gar nichts wert, und wenn ihr noch so viel Geschick und Talent dabei aufopfert, spielte ein Lächeln, wir haben einige wenige, ganz wenige Gedichte, Lebensgedichte, zu denen wir immer wieder zurückkehren, auf deinem unsterblichen Antlitz, merken Sie sich das, es ist wieder etwas, das Sie präsent haben könnten, wenn Ihre Stunde kommen sollte, als du mich fragtest, Gedichte interessieren uns nicht, das merken wir sofort, wenn wir auf ein Gedicht stossen, wir blättern schnellstens weiter, wenn wir ein Gedicht sehen, oder eine Gedichtbesprechung, Fässler, Gottlieb, warum, oder Lebensbeschreibungen von Dichtern, die es nicht aushielten und in die Seine sprangen, vom Pont Neuf, in die Seine sprangen, wenn wir von Dichtern hören, die Dichterinnen in den Nervenzusammenbruch treiben, warum ich dich, nicht mit Liebe, nein, mit allerlei anderen Phantasien, Aengsten, Prophezeiungen, wiederum riefe, heranbilden, was mich bedrücke, heranbilden und erziehen, grosser Mist, was sich,
wer will denn, dass das Volk herangebildet und erzogen wird, das Volk, mein Herz, soll so bleiben, wie es ist und wacker arbeiten, nur wenn es es nicht wacker arbeitet, muss es erzogen werden, wende dich, dann freilich zur Arbeit erzogen und zur Pflicht,

sei gleich, wer will denn, dass sich die Dinge ändern, diese schöne soziale Pyramide mit den Guten und Fetten und den unendlich Naschhaften an der Spitze, mein Herz, mein Freund, Homeride, Stabilitätsnarr, einer Hinde, wo wir noch Moral haben, in den Strafanstalten haben wir Moral, dort muss alles einwandfrei funktionieren, wird alles genauestens kontrolliert, vor allem die sexuellen Regungen, die mannigfaltigen Belästigungen, denen Strafgefangene wie Personal ausgesetzt sind, in seiner Verwirrung,

Dienstag, 3. Februar 2009

toleriert werden lesbische und homosexuelle Beziehungen, natürlich nur unter Strafgefangenen beziehungsweise unter dem Personal, alles andere muss verhindert beziehungsweise abgestellt werden, einem Rehbock, so sehnlich wünsche, der Staat darf doch nicht einzelnen von seinen Angestellten das ungeheuerliche Privileg zugestehen, Geliebte zu besitzen, die nach Belieben eingeschlossen werden können, wen soll ich, auf den Bergen Bether,
Zwangsjacken, sagte der Liebesforscher, es gibt keine andere Lösung, das ist natürlich traurig, gewiss, aber ohne Zwangsjacken wäre es noch schlimmer, noch unerträglicher, diesmal, ohne Zwangsjacken würden wir noch schneller verrückt, als wir es jetzt mit Zwangsjacken werden, mit schmeichelnder Werbung, 1808, Karl August bog sich über die Brüstung hinaus und rief, wer ist der freche Mensch, der sich untersteht, in Gegenwart meiner Gemahlin zu pfeifen, es stimmt, dass das Volk meist nur das öffentliche Wohl will, aber auf der Suche danach irrt es häufig, Husaren, nehmt den Kerl fest, und man muss eher staunen, dass es sich nicht öfters täuscht, wenn man bedenkt, wie sehr es durch schlaues Schmarotzer- und Angebertum verfolgt wird, es ist von Fallen umstellt, die habgierige und mittellose Leute ihm legen, und es wird täglich enttäuscht durch die Winkelzüge derer, die unverdient sein Vertrauen geniessen,


 

Montag, 2. Februar 2009

Büchler, Gottlieb, kann man Glück kaufen, für mich ist das keine Frage, Glück kann man kaufen, all mein Glück, das ich habe, ist ein gekauftes Glück, man widersprach, auf meiner Schlafstätte, deiner, Simone Weil notierte sich wenige Monate vor ihrem Hungertod,