Montag, 6. Dezember 2010
quién preparó, when, drum, man
muss sich immer vor Augen halten, dass der Koran in erster Linie ein
Vortragstext ist, Koran heisst wörtlich das
zu Rezitierende, drum lieben, all, der geschriebene Text ist sekundär, im
Prinzip nicht mehr als eine Erinnerungsstütze, of, Gott spricht, wenn der Koran vorgetragen wird, sein Wort kann
man genau genommen nicht lesen, man kann es nur hören, Fichten, your,
drum
lieben dich die Mädchen, im
Ohr des anbetend auf den Boden gestreckten Hörers strukturieren die Texte, die
Gesteine der Texte, Einsprengsel, liturgisch ein Textkontinuum, geben Pausen,
markieren Uebergänge und färben die Stimmung der Rezitation meditativ ein, advisers, Föhren, Tannen, die Form der
Rezitation verursacht häufige Wechsel der grammatikalischen Person,
unabgeschlossene Sätze, zeuch mich, Anakoluthe, die ganze Breite
der lebendigen Rede, zieh, die nicht
selten dramatische Dialogform macht den Sprecherwechsel sowie Beginn und Ende direkter
Rede oft nicht kenntlich, zieh, zieh,
zeuch, der Rezitierende hat wenig Mühe, derartiges zu markieren, und sein
Hörer noch weniger Mühe zu verstehen, laufen
wir doch schon, heave, der Rezitierende und sein Hörer, und so,
Freitag, 3. Dezember 2010
Freitag, 26. November 2010
die Auftritte der
bekannten Rezitatoren in Kairo sind von herausragender Bedeutung im religiösen
Leben der islamischen Glaubensgemeinschaft, their
plastic, liebliches Kind, sie sind von wunderbarer Musikalität und
künstlerischer Gestaltungskraft, laufen
wir doch schon nach dir, und sie werden von Arabern aller Religionen
besucht, führte mich, ya bulbul en-nil,
at your feet, eine grossartige Kunstform, eine der grössten
Errungenschaften der menschlichen Stimme, der
König, durchdrang mich, to convince, je nach Temperament,
Donnerstag, 11. November 2010
Mittwoch, 10. November 2010
Freitag, 5. November 2010
die
tiefe Betrachtung, nimmt sich
der Sänger nicht nur alle Freiheiten der künstlerisch-schöpferischen
Interpretation, mehr noch, er improvisiert tatsächlich, you of your pain, oder wie soll man es nennen, führte mich, wenn der Sänger einen Vers beginnt, ihn abbricht,
neuen Anlauf nimmt, führte mich der König
in seine Kammer, wieder zurückgeht im Text, um die ganze Passage mit der
jetzt entstandenen Verve zu deklamieren, at
your feet to convince you of your pain,
wie soll man es nennen, wenn er wieder
zurückgeht im Text, in seine Kammer, wir
sprängen, wie soll man es nennen, wenn er, angetrieben von den Zurufen der
Hörer, ya bulbul en-nil, o Nachtigall
des Nils, und freuten uns, trying, in
dir, Gott segne dich, Gott schütte seinen Segen über dich, Allah yiftah aleek, ist schon mal zu
hören oder ya bulbul en-nil, o
Nachtigall des Nils, o süsseste der Stimmen,
Montag, 25. Oktober 2010
to
prove, als du, wir sprängen und freuten uns, wie soll man es nennen, in dir, wenn er sich zu immer neuen Klanghöhen aufschwingt, to prove, wenn er gar einen Vers
wiederholt, priesen deine Lieb, weil
die Zuhörer ihn in spontanen Freudenausbrüchen darum bitten, to prove that your conclusions should be
more drastic, Rufe, Schreie, transe,
gris-gris, Freudenausbrüche, ya
bulbul en-nil, und er wiederholt den Vers, priesen, wiederholt den Vers, yiftah
alek,
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Freitag, 15. Oktober 2010
und wenn er immer wieder den einen Vers
widerholt und alle immer nur den einen Vers hören wollen und rufen und
Wiederholungen verlangen, priesen deine
Lieb, als du, won’t you, endlose Wiederholungen, won’t you, und es ist Musik,
es ist grosse Musik, wenn der Sänger singt und die Zuhörer ihm im Chor
antworten, come see me, über den Wein, Nachtigall
aller Nachtigallen, come see me, und
sie bindet sich ihr Haar, Queen Jane, das
blonde, wem bindet sie ihr Haar, singt der Sänger, quis multa gracilis te, wer bedrängt sie, welch schlanker Knabe,
Rosen, Bergwiesen, Felsen, Schnee und leuchtendes Eis, puer in rosa,
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