Sonntag, 27. März 2011
Freitag, 25. März 2011
unter den bestehenden Umständen sei eben
gerade die Zweierbeziehung das Beste, was es geben könne, die Zweierbeziehung
verdumme, aber sie verdumme nicht vollständig, sie rette dann doch eben gerade
noch vor der vollständigen Verdummung, gebet
jeglichem gern, Pornografie, wirklich kräftige Pornografie, die an die
Grenzen des Menschenmöglichen gehe, gebe es erst seit kurzem, seit es Videos
gebe, seit es Kabinen mit Videos gebe, have
died, die technischen Möglichkeiten hätten diese moderne Pornografie erst
möglich gemacht, in battle, erst die
moderne Chirurgie hätte den Menschen so zubereiten können, vindemiae,
wir müssen annehmen, sagten wir und waren
glücklich bei diesem schönen Thema, wir nehmen an, dass der Höhlenmensch wenig
bis nichts über das weiss, was sich hinter seinem Horizont befindet, or in vain, weit sieht er nicht, wenn er
beim Holz- oder Beerensammeln höher hinaufsteigt und das Wetter gut ist, so
sieht er ein paar spitzige, meist schneebedeckte Zacken, ein paar kleinere
Berge, Felswände, Gestrüpp und meistens Wälder, die ihm bekannte Welt löst sich
in Wälder auf, oder schaut uns
Täuschungen, was ist in diesen Wäldern, die Frage ist dem Höhlenmenschen
unbequem, der Höhlenmensch hat Angst, wenn er sich fragt, was in diesen Wäldern
ist, und doch fragt er, muss er fragen, von Zeit zu Zeit, pinguium medullatorum vindemiae defecatae,
aus diesen schwarzen
Baumwüsten kommt nichts Gutes, denkt er, das ist klar, man hat ihn schon als
Kind immer vor diesen nebligen Zonen gewarnt, es gibt dort nur wilde Tiere, man
hört sie ja oft, wie sie schreien, kämpfen, rascheln, krächzen, jagen, and you’re sick, auch der Höhlenmensch
ist ja eine Art Tier, auch er jagt und wird gejagt, aber der Höhlenmensch
fühlt, dass er den Tieren auf eine geheimnisvolle Weise überlegen ist, of all this repetition, er hat gewisse
Techniken entwickelt, er hat gelernt, die unschuldigen Tiere zu beobachten,
Donnerstag, 24. März 2011
er lauert ihnen auf, stellt Fallen, kämpft mit
ihnen, tötet sie, er isst ihr Fleisch, macht aus ihren Knochen Werkzeuge, nimmt
ihnen ihr Fell und wirft sich die wärmenden Dinger um den eigenen Leib, der
Höhlenmensch hat nichts gegen die Tierwelt, alles in allem lässt sich mit den
Tieren leben, sie sind gefährlich, gewiss, aber es besteht auch kein Zweifel,
dass der Höhlenmensch auf die Dauer und in der Regel Sieger bleiben wird, won’t you, die Tierwelt ist nämlich
berechenbar, was er im stillen begehrt, irgendwie
hat der Höhlenmensch etwas mehr im Kopf als diese Waldtiere, diese Urochsen,
Eulen, come
see me, Elche, Mammuts und Raubkatzen, Queen
Jane, er wird, das fühlt er, im Kampf mit dieser Tierwelt Sieger bleiben,
er wird sie sich unterwerfen, er wird alles ausnahmslos fangen, einsperren,
schlachten oder aufziehen, züchten, transportieren, verkaufen, et
praecipitabit in monte isto, wenn es wenigstens in den Wäldern nur Tiere
geben würde, nur Tiere, wie erträglich wäre doch dann die Welt, wie unbeschwert
liesse es sich doch darin leben, aber es ist noch anderes in den Wäldern,
man ist nicht allein, es
gibt noch andere Wesen, sie sind von unserer Art, von unserer hinterlistigen,
gefährlichen Art, man muss aufpassen, wenn man mit ihnen zusammentrifft, schaffet dem Traurigen Trost, man kann
mit ihnen auskommen, wenn man sich keine Blösse gibt, wenn man energisch genug
auftritt, dann ziehen sie vorbei und tun so, als würden sie sich nicht für uns
interessieren,
Samstag, 12. März 2011
manchmal kommen auch
grössere Scharen, gesunde, kräftige Wesen, wir tun dann unser Möglichstes, um
ihnen aus dem Weg zu gehen, und die Stärksten der Gruppe tragen schreckliche
Masken und Kopfbedeckungen, sie sind bemalt, stossen Schreie aus, und tragen
gefährliche Waffen, wie wir sie nie zuvor sahen, faciem vinculi conligati, wir wissen nicht, ob es Menschen sind
oder höhere Wesen, Geister, Dämonen, und wir glauben an Gespenster, die Alten
erzählen uns an den Abenden Geschichten von ihnen, Begegnungen, die nicht gut
ausgingen,
schaut
nicht, manchmal erscheinen
auch Wesen, die nicht von unserer Art zu sein scheinen, diese Wesen sind
kleiner als wir es sind, dunkler, schwächer, man kann sich nicht mit ihnen
verständigen, und sie können uns nicht gefährlich werden, wir treten ihnen in
den Weg und schicken sie weiter, aber weit, denken wir, werden sie wohl nicht
kommen, sie sind krank und am Verhungern, was
wahr ist, wir sind zehn Höhlenbewohner, und wir möchten nicht mehr sein, Insekten, Insektenfrass,
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