Donnerstag, 4. August 2011

cuando están echados en las cuevas, eine Komponente der faschistischen Propaganda und des Faschismus überhaupt sei, sagte der Chef, der Unterstrom des hämischen Egalitarismus, der Brüderlichkeit allumfassen­der Erniedrigung, i sina kulor, auffällig sei die Umschmelzung von Lüge in Wahrheit und Wahrheit in Lüge, die magnetische Gewalt, welche die Ideologien über die Menschen ausüben, während sie ihnen bereits ganz fadenscheinig geworden seien, erkläre sich aus dem objektiv bestimmten Verfall der logischen Evidenz als solcher, es sei dahin gekommen, dass Lüge wie Wahrheit klinge, Wahrheit wie Lüge, und deine natürlichen Gaben bilde,

mein ganzes Leben war nichts als ein ständiges Überreden, ein wohlgemerkt schlussendlich erfolgloses Überreden, el ayre del almena, mein Einfluss lässt die alten Bindungen locker werden, du spürst es, deine alten Sachen verlieren die Farbe, Dostojewskij, Tolstoj oder was auch immer du da bei dir hast, Lichtenberg, Stifter, Strindberg, Platon, es bleibt liegen, man nimmt es nicht mehr zur Hand, man nimmt anderes zur Hand, ein dürres Blatt, eine Feder, einen Stein, corvo escam suam, Kant, Schopenhauer,

Freitag, 29. Juli 2011

Donnerstag, 28. Juli 2011

du wirst sie doch wohl nicht mehr lesen, du hast anderes, ein bemaltes Ei, eine Photo, quando yo, mein ferneres Leben kann ich jetzt als ein rei­nes Geschenk ansehen, und es ist nun im Grunde ganz ei­nerlei, ob und was ich noch etwa tue, sus cavellos esparcía, wie­viele Tode es gibt, man­che sterben, weil sie auf eine Mine stos­sen, wenn sie Gräber für ihre Kinder ausheben, andere werden durch die Hilfs­güter er­schlagen, die von den Flugzeugen abgeworfen werden, bei jeglichem Schritt steigenden Lebens, und wenn in China ein Kaiser stirbt, so sagt man, er ist zusammengestürzt, es mag geschehen, was will, aber verrückt werden möchte ich nicht,

ich habe mein ganzes Leben lang Angst gehabt, ver­rückt zu werden, je­des Mal, wenn ich eine Türe öffne, ha­be ich Angst, dass mich weissgekleidete, freundlich lä­chelnde Aerzte und Pfleger er­warten und wegführen könnten, deshalb lebe ich fast unauffindbar, und wenn ich ein Konzert gebe, weiss man nie, woher ich gekommen bin und wohin ich nachher gehe, con su mano serena, mit seiner fleissigen Hand und seiner fleissigen Zunge, wäre es übrigens wirklich so schlimm, verrückt zu werden, wir täu­schen uns in vielem so sehr, dass wir uns auch darin täuschen könnten,
viel­leicht ist es die grösste aller Täu­schungen, wenn man vor dem Ver­rücktwerden Angst hat, wenn man verrückt wird, geht man auf im Chaos, verlässt diesen Zu­stand einer lächerlichen, lü­genhaften, un­wah­ren Ordnung, eller ligga på lur i snåret, man versinkt im Chaos, und das Chaos ist womöglich ganz schön und warm und gut, en mi cuello hería, woher kann ich wissen, dass der Wunsch, zu leben und Verstand zu haben, nicht ein grosser Irrtum ist, wo bin ich, wer bereitet dem Raben die Speise, man singt, es ist ein Konzert, Märtyrer sin­gen, wenn sie in die Arenen zu den wil­den Tieren geführt werden, singend besiegten sie die Welt, y todos mis sentidos suspendía,

Freitag, 22. Juli 2011

Donnerstag, 21. Juli 2011


auch die Esten sin­gen, mindestens fünf Prozent der Esten singen in Chören, das Singen ist für sie lebenswich­tig, es ist der einzige Reichtum, den sie haben, sie singen für ihr spiri­tuelles Über­leben,

suspendía, die Sinne schwanden, alle meine Sinne, und aus dem Hungerbunker hörte man noch drei Tage lang Gebete und fromme Gesänge, auch die Seeleute singen, auf den sinkenden Schiffen, ganz richtig, wenn man Angst hat, verrückt zu werden, soll man Musik ma­chen, quedéme y olbidéme, wir gingen einmal jeden Tag um ein Uhr in ein Haus und spielten dort mehrere Stunden lang Mu­sik, um zu verhin­dern, dass einer von uns verrückt wird, spielten wir dort täg­lich me­hrere Stunden lang, wunderbare Dinge übrigens, die wun­derbarsten Dinge, wieder und wieder spielten wir sie, Nacht, Berge,

Sonntag, 10. Juli 2011

Eis, Wol­ken, Töne, phrygische Kappen, Flöten, Pau­ken, Tamburine, Trommeln, the prey for the lioness, gegen seinen Willen sei er Politiker geworden, die Kunst, die Politik sei ihm nur Mittel zum Zweck, es gebe Leute, die glaubten, es würde ihm einmal hart ankommen, nicht mehr wie jetzt tätig zu sein, vem är det som skaffar mat åt korpen, aber nein, der Tag solle der schönste Tag seines Lebens werden, wenn er aus dem politischen Leben ausscheide, und alle die Kümmernisse, die Plage und den Aerger hinter sich lasse, sei mir lange zur Lust, die Instrumente sind selber Gottheiten, weiss man das, und wollen als Gottheiten geehrt werden, el rostro recliné sobre el amado, when your mother,

Sie dürfen sich nicht immer fragen, ob das nun Kunst ist oder nicht, es ist Kunst, cessó todo, sends back,

Donnerstag, 7. Juli 2011