Dienstag, 10. September 2013


erst dann wären wir glücklich, gloria ist die unverhüllte Selbstoffenbarung Gottes und die gänzliche Ueberformung des Menschen in Gott, beides kann der Mensch erst nach seinem Tod erfahren, doch werden dem geläuterten Menschen bereits in diesem Leben Vorahnungen dieser Herrlichkeit geschenkt, das ist gloria, die Situation ist immer die gleiche, verstandesmäßige, aufwachen, waschen, anziehen, arbeiten, sich mit der Arbeit einlassen, nicht verzweifeln, den Versuch machen, nicht zu verzweifeln, et la blessure est encore vibrante,

du Allwissendes, Allesmachendes, Allesgebendes, Alleseinkaufen­des, gib zu, dass du ohne mich nicht leben könntest, och, das ist offensichtlich, den ene, du bist lebensuntauglich, ropade till, daran gibt es keinen Zweifel, den andre, und du willst deine Lage nicht verändern, diestros en la guerra, nein, sie ist doch sehr interessant, was soll daran interessant sein, ich frage mich, wie es zu diesem Zustand hat kommen können, das ist für einen Biologen und Anthropologen wie mich hochinteressant, esperanza,

Hoffnung, ist eine der drei gottgewirkten Tugenden, und contemplación, Kontemplation, ist weniger eine bestimmte Gebetsweise oder Gebetsstufe, als vielmehr die Selbstmitteilung Gottes, die dem Menschen ohne sein eigenes Zutun zuteil wird, die man nur in liebendem Aufmerken aufnehmen kann, in advertencia amorosa, falsch programmiert, sagen wir, unsere Zivilisation gleicht nicht nur wegen der Dominanz der Technik einem Supertanker, der nur auf zwanzig Kilometer Distanz zu bremsen oder zu wenden ist, wir sind auch mentalitätsmässig nur auf zwanzig Jahre hinaus zu wenden,

Mittwoch, 28. August 2013

Dienstag, 27. August 2013


wenn einmal gewisse Überzeugungen und Lebensweisen in den Köpfen festsitzen, sind sie kaum mehr zu verändern, was wohl entwicklungsgeschichtlich einmal von Vorteil gewesen sein muss, in der Menschheitsgeschichte war eine Population verloren, wenn ihre Grundeinstellungen nicht über Jahrtausende hinweg stabil blieben, learn to dance, heute allerdings ist diese Stabilität Ursache von zahllosen Katastrophen, ganze Nationen versinken innert Jahren, Völker gehen auf und unter, weil sie sich dem raschen Wechsel der ökonomischen Gegebenheiten oder gar Moden nicht rasch genug anpassen können,

wehe den Ländern, die sich einer Ideologie verschrieben haben, die ihnen die Wettbewerbsfähigkeit nimmt, und welches Volk hätte sich nicht solchen Einstellungen verschrieben, Läuterung, purgación, purificación, ist der innere Befreiungsprozess, der den Menschen nach und nach für die Liebe Gottes öffnet und von allem heilt, was der Entfaltung seiner Liebes­fähigkeit im Wege steht, der ungeläuterte, seinen Lüsten ausgelieferte Mensch kann das übergrosse Licht und die Liebe Gottes nur als Dunkel und Trockenheit erfahren, in diesem Sinne sind Nacht, Kontemplation und Läuterung ein und dasselbe,

noche, contemplación, purgación, die Verhältnisse sind instabil geworden, das Leben der Völker wird mehr und mehr zum Glücksspiel, und um zu den Gewinnern zu gehören, braucht es die richtige Mischung aus hunderterlei Ingredienzien, wir erwähnen beispielsweise die Halbbildung, ein zackiges Militärwesen, Fanatismus, Pazifismus, Tugenden, Untugenden, Gleichgültigkeit, Raffgier, Lebenslust und Pflichtbewusstsein, und man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, och sade, die Geschichte ist nämlich voller Zufälle und Ungerechtigkeiten,

Freitag, 23. August 2013


was uns heute als hinterwäldlerisch oder unmoralisch erscheint, erweist sich womöglich schon morgen als die genau richtige Einstellung, und was uns fortschrittlich erscheint, führt ins Verderben, Liebe, amor, ist das Wesen Gottes und daher auch der Kern seiner Selbstmitteilung in der Kontemplation, da die Liebe immer nach Gegenseitigkeit strebt, ist sie auch die einzige Weise, wie der Mensch sich Gott annähern kann,

Donnerstag, 22. August 2013

Mittwoch, 21. August 2013


amor, oder amu, wie wir sagen, amu, und wie sie sich malen liessen, sie liessen sich so malen, dass ihnen eine Würde und Ausstrahlung zukam, die sie im realen Leben nie besassen, im realen Leben waren sie mickrige Knacker, hier aber auf den Bildern im Museum sehen sie gross und geistig aus, get dressed, uns erstaunt das sehr, weil sie ja in Wirklichkeit noch in weiten Bereichen ganz der tierischen Welt angehörten und den Würmern, die in ihren Böden lebten, verwandter waren als uns,

Donnerstag, 8. August 2013

Mittwoch, 7. August 2013


und doch haben die Begabtesten unter ihnen Vorstellungen von höheren Welten entwickelt, es ist schade, dass sie diese Sphären dann doch nicht erreicht haben und diese Existenzen, die uns auf ihren Bildern in wunderbaren Formen entgegentreten, nicht haben führen können, wenn ihnen dieser Schritt gelungen wäre, wären sie gewiss nicht auf eine so entsetzliche, lächerliche und unwürdige Weise untergegangen, amu, es wird eine Dynamik angegeben, die den ganzen Menschen in seiner ungeläuterten, zersplitterten Form immer umfassender ergreift, ihn läutert und nach und nach in Liebe überformt,