Samstag, 27. Januar 2018
Samstag, 13. Januar 2018
Gede gibt den Frauen Männerkleider
und den Männern Frauenkleider, und man kann eigentlich kein vernünftiges Wort
mit ihm sprechen, er macht immer nur Witze, und in seinen Händen hält er
hölzerne Phallusse, wooden phalluses,
Huguette fait l'amour huit fois par jour avec le gars tunesien, mais c'est
souvent sans sentiments, de plus en plus sans sentiments, aber du fasstest mich stark, huit fois par jour mais c'est donc
mécanique, c'est comme dans un concours, ils ne sont pas très heureux avec ces
huit fois, ils ne disent rien, quand il font l'amour, Huguette me l'a raconté,
ils ne disent rien, dass du dich
fürchtest vor sterblichen Menschen,
Mittwoch, 10. Januar 2018
et quand on ne dit rien on a donc rien dans la
tête, moi, par contre, j'ai des millions de choses dans ma tête, je dois parler
sans cesse, je dois prononcer ces mots, alors
ça, wehe dir, Verwüster, den man noch nicht verwüstet hat, wehe dir,
Räuber, den man noch nicht beraubte, vas-y, viens donc, bist du mit dem
Verwüsten fertig, so wirst du verwüstet, bist du mit dem Rauben zu Ende, so
beraubt man dich, amore mio, und ein eigenartiges vierbeiniges Tier mit
krokodilähnlicher Schnauze steht auf einer Felsplatte, die Beschriftung ist
unklar und ergibt keinen Sinn, Ehe auf
italienisch, wir wissen, daß wir von Gott sind und die ganze Welt im Argen
liegt, o dulcis Maria, und zwei
grosse Krabben strecken ihre Scheren aus dem Wasser, Sommarlek, und unten sehen wir eine Streifenhyäne mit der
Beschriftung ΚΡΟΚΟΤΤΑϹ,
ein Name, mit dem Agatharchides die Hyäne
bezeichnet, die Streifen verlaufen allerdings horizontal, statt korrekterweise
vertikal, und rechts davon ist ein Dromedar zu sehen, auch es ist beschriftet, ΝΑΒΟΥϹ wird es benannt, Maciste contro il vampiro, BRIGHTEN YOUR
SPIRITS with this cheerful green-eyed beauty, in her 40’s, successful,
delightful, seeks man 47–70 for love, laughter, and romance, Towel Attendant, mit Beiträgen von
Arjun Appadurai, Zygmunt Bauman, Donatella della Porta, Nancy Fraser, Eva
Illouz, Ivan Krastev, Bruno Latour, Paul Mason, Pankaj Mishra, Robert Misik,
Oliver Nachtwey, César Rendueles, Wolfgang Streeck, David Van Reybrouck, Slavoj
Žižek, Kawaii,
Sonntag, 31. Dezember 2017
wir wählen den wissenden Kampf und halten es
mit Carl von Clausewitz, wir sagen uns los von der leichtsinnigen Höffnung
einer Errettung durch die Hand des Zufalls, chomm,
chumm, tu n'a pas besoin de dire quelque chose, toi, mais tu m'influences
drôlement, je ne pourrais jamais dire tout ça sans toi, et je ne pourrais
jamais dire ça à un autre, il s'arrèterait certainement tout de suite, et il
penserait que je suis devenue folle, iziz
ini, et il penserait que je suis folle, il s'arrèterait et il se retirerait
et sortirait du lit, iz usi, usi, et
il n'y a rien de plus humiliant que quelqu'un qui sort le sèxe et qui part, tu
t'imagines, Baron Samdi und seine
Frau,
Sonntag, 10. Dezember 2017
Donnerstag, 30. November 2017
Gran Brijit, sind die Eltern aller Gede, die ihnen bei der Arbeit helfen
müssen, so sagen manche, der Baron Samdi tötet,
Gede hebt das Grab aus, aber auch Gede hat Macht, er kann Opfer, die der Baron bereits gezeichnet hat, wieder ins
Leben zurückschicken, wer den Tod nicht verdient hat, wird Gede nicht annehmen, embrasse
encore, bientôt c'est fini, je vois venir un temps où on n'embrasse plus,
et je te vois penser à ces jours et ces heures avec moi, ces heures où on a embrassé,
on a donc bien embrassé, penseras-tu, c'est le temps où on n'embrasse plus,
penseras-tu, mais c'est aussi le temps où on ne parle plus, embrasse
maintenant, je veux encore sentir cette langue dans ma bouche, mmhh,
et je veux pousser cette langue dans cette bouche,
voilà, oh voilà, ça c'est bien, jaaa duu,
sie spritzt ihre Geschöpfe aus dem Nichts hervor und sagt ihnen nicht,
woher sie kommen und wohin sie gehen, sie sollen nur laufen, das isch aber schtarch, est-ce que
c'est bien de l'allemand, nz, nz, rk, rk,
put us not to confusion, but deal with us according to thy meekness, and
according to the multitude of thy mercies, das ganz stark, disent les allemaniques, alz mein lieb gesprochen hat, wieder erhob ich meine Augen und
schaute, et a filio hominis, da sah
ich eine fliegende Schriftrolle, und er fragte mich, was siehst du,
qui quasi faenum ita arescet, wenn wir politischer Philosoph wären, sagen
wir zum kleinen Vogelwesen, dann würden wir einen Haufen Dinge schreiben, wir
würden gewiss gar die Menschen tadeln und zur Besinnung und Umkehr aufrufen,
wir würden über die Menschen nachdenken und naturgemäss vieles finden, sehr
vieles, das nicht in Ordnung ist, wir würden finden, dass fast alles nicht in
Ordnung ist, wenn wir das erwägen, sagen wir zum Vogel, sind wir froh, dass wir
nicht politischer Philosoph sind, wie
Gras, alle Probleme, die er zu lösen hatte, fasste er aus der
grundsätzlichen Erkenntnis echter rassischer Weltanschauung und aus dem Wissen
heraus an, daß Reinerhaltung, Sicherung
und Schutz unseres Blutes das höchste Gesetz ist, sagt,
Dienstag, 7. November 2017
ein politischer Philosoph, der ehrlich wäre, hätte es mit grosser
Wahrscheinlichkeit nicht leicht, man würde sich gewiss sehr über ihn ärgern,
oder man würde ihm nicht zuhören, womit alle seine Anstrengungen für die Katze
wären und er sich am Ende sagen müsste, dass er umsonst gelebt habe, aber wer
hat sich nicht schon sagen lassen müssen, dass er umsonst gelebt habe, wir
leben nicht mehr und nicht weniger umsonst als du, lieber Vogel, wir zählen
nicht mehr und nicht weniger als du, hüpfendes, aufgeregtes Bällchen aus
Flaum, was soll bei alledem die politische Philosophie, vor Leuten, wir erklären dem Vogel, dass die Philosophie vielleicht
doch etwas Schönes sein könnte, wenn man sie richtig betreiben würde, die
Menschen haben sie nur nie richtig betrieben, Federtier, die Menschen haben
meistens falsch philosophiert, die Menschen haben sich zutode philosophiert,
aber was denken wir da, wenn wir Philosoph wären,
Mittwoch, 25. Oktober 2017
würden wir wüste Prophezeiungen ausstossen, würden wir ja naturgemäss
das Ende prophezeien, wir würden rufen, dass es jetzt dann bald fertig sei, das
hat uns der krebkranke Vater einmal gesagt, kurz vor seinem Tod, es sei jetzt
dann bald fertig, die hinwelken wie Gras,
es sei jetzt dann bald fertig, das würden wir sagen, und das würde
überhaupt nichts bewirken, wir könnten ebensogut sagen, dass jetzt alles bis in
alle Ewigkeit so bleiben würde, wie es ist, würden wir dadurch freundlichere
Wesen, würden wir liebenswürdiger, sanfter, offener, würden die insgeheim
Liebenden ihre grossen Geheimnisse offenbaren,
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