Mittwoch, 29. Oktober 2008

et exspecto resurrectionem mortuorum, in Amerika kann man als Dichter berühmt werden, wenn man sKursivchreibt, o Gott, gib mir eine Hure, für immer und ewig, so bewegt sie die Welt, und in Amerika sind die Frauen draufgängerisch und direkt, aber wenn ihnen einer nicht mehr gefällt, lassen sie ihn von einer Sekunde auf die andere stehen, donec, interessant ist auch der Umstand, dass in den USA auf hundert Männer, die ihre Frau töten, fünfundsiebzig Frauen kommen, die ihren Mann töten, so selbstbewusst sind keine anderen Frauen auf der ganzen Welt, your dancing child, chut, rentrez vite, cette nuit même, j’ai rêvé de vous, vous aviez l’air triste, comme maintenant, je me suis réveillée tout pleurant, et vitam venturi saeculi, in den anderen Ländern entfallen rt mordende Männer höchstens zwanzig bis dreissig Frauen, die ihren Ehemann ins Jenseits befördern, bei den Naturvölkern ist der Gattenmord sogar so gut wie unbekannt, als letzten Ausweg wählt man dort lieber den Suizid, with his chinese suit,
Amen, Amen, sie lege sich immer nur auf höchstens ein Jahr fest, sagte die Prophetin, ganz besonders in diesen Zeiten, in denen grosse Veränderungen bevorstehen würden, sei es gut, wenn man sich nicht festlege, es werde nämlich alles ganz anders werden, und zwar sehr schnell einmal, da sei sie ganz sicher, sie spüre das, donec intrem, es werde plötzlich jemand auftauchen, dem alle glauben würden, es werde jemand kommen, dessen Meinung überall verbreitet werde, auf allen Kanälen, und diesem jemand würden alle glauben, und von diesen schönen Strukturen werde nichts übrig bleiben, rein gar nichts, es werde alles hinweggefegt und eine neue Welt werde entstehen, und die hoffende Seele des Menschen, und es sei gut, sich auf diese kommende neue Welt einzustellen, wenn man überleben wolle,
donec veniret, donec ponam, donec dispiciat,

Dienstag, 21. Oktober 2008

ein wenig Regen, ein wenig Sonne, ça alors, ein Zungenkuss, dachte sie, ein Zungenkuss ist etwas Verbotenes, alles, they just don't make music like this anymore, tu me diras, und es wird jeden Frühling wieder grün, ça, und so fort,
there must be, tu, die Poeten schreiben alle, als wären sie krank und die ganze Welt ein Lazarett, alle sprechen sie von dem Leiden und dem Jammer der Erde und von den Freuden des Jenseits, und unzufrieden, wie sie schon alle sind, hetzt einer den andern in noch grössere Unzufriedenheit hinein, tu me diras, das ist ein wahrer Missbrauch der Poesie, die uns doch eigentlich dazu gegeben ist, um die kleinen Zwiste des Lebens auszugleichen und den Menschen mit der Welt und seinem Zustand zufrieden zu machen, diras oh je viens, aber die jetzige Generation fürchtet sich vor aller echten Kraft, und nur bei der Schwäche ist es ihr gemütlich und poetisch zu Sinne, tu me diras jouissons, der Staat sei eine Fiktion, sagte der Chef, in der jedermann auf Kosten seines Nächsten zu leben gedenken würde, o pulcherrima mulierum, der Edle bleibt in seinem Zimmer, formt er seine Gedanken richtig, so braucht er sie nicht zu publizieren, er findet ein Echo aus einer Entfernung von über tausend Meilen, su cabeza,
Schiller erscheint hier, wie immer, im absoluten Besitz seiner erhabenen Natur, er ist gross am Teetisch, wie er es im Staatsrat gewesen sein würde, nichts geniert ihn, nichts engt ihn ein, nichts zieht den Flug seiner Gedanken herab, tu me diras, was in ihm von grossen Ansichten lebt, geht immer frei heraus ohne Rücksicht und ohne Bedenken,

Freitag, 17. Oktober 2008

donc, das war ein rechter Mensch, und so sollte man auch sein, donc, alles, und denn, man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, was, Stein war von 1967 bis 1984 mit der Schauspielerin Jutta Lampe verheiratet, tu me diras, mais, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist,
mais, das Nörgeln, sagte er, als Anthropologe versuche ich, dem Phänomen der Nörgelei, dem ich privat und beruflich leider nur zu häufig ausgesetzt bin, mit einer gewissen Gelassenheit zu begegnen, je pensais avec agacement, some way, das Nörgeln gehört zur Grundausstattung unseres sozialen Verhaltens und damit zu den Dingen, die eben sein müssen, das einzige, was wir tun können, ist, Strategien zu erfinden, um der Nörgelei möglichst schmerzlos standzuhalten, voilà, diable, das ist natürlich leichter gesagt als getan, vor allem, wenn Sie der Nörgelei nicht ausweichen können, zum Beispiel in den Ferien oder beim Essen im Restaurant, dann kann einem die Nörgelei ganz schön zusetzen,

Mittwoch, 8. Oktober 2008

diable, dieu, der Logos überwältigt nicht, der Logos lässt sich nicht festhalten, vermehren und weitergeben, der Logos lässt sich den Schülern nicht vermitteln, den Schülern nicht und auch nicht einem leiblichen Kind, voilà ce qu’ils ont trouvé, der Logos ist damit schwach und flüchtig, der Logos setzt sich nicht durch, die Philosophen tun aber so, wie wenn es so wäre, ils ont trouvé la synchronisation, also wisset dass die Spinnen alle aus dem M.M. welches ist ein feurig lüfftig Gift, sie sehnend, verkündet,
von den Teufeln in dem Lufft ausgebrütet werden, Sie kennen das, Sie haben sich das notiert, vor dreissig Jahren, même si nous jouissons, die Ueberzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit, ensemble, denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag, und der Göttin, begehrt, alles Grosse und Gescheite existiert in der Minorität, es hat Minister gegeben, die Volk und König gegen sich hatten und die ihre grossen Pläne einsam durchführten, en serions-nous moins séparés,

Montag, 29. September 2008

es ist nie daran zu denken, dass die Vernunft popular werde, Leidenschaften und Gefühle mögen popular werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitz einzelner Vorzüglicher sein, j’acceptais de soupirer, wir sind Sensualisten, solange wir Kinder sind, Idealisten, wenn wir lieben und in den geliebten Gegenstand Eigenschaften legen, die eigentlich nicht darin sind, de geindre,
Blick, die Liebe wankt, wir zweifeln an der Treue und sind Skeptiker, ehe wir es glaubten, der Rest des Lebens ist gleichgültig, out, wir lassen es gehen, wie es will, und endigen mit dem Quietismus, wie die indischen Philosophen auch, out, pas très adroitement j’imagine, ist das das Schlimmste, das gedacht werden kann, oder kann noch Schlimmeres gedacht werden, dachten wir, es kann natürlich noch Schlimmeres gedacht werden, aber niemand ausser uns ist in der Lage, noch Schlimmeres zu denken, puisqu’il me demanda, man möge sich beruhigen, tu n’as pas joui, empfängt, je höher ein Mensch, desto mehr steht er unter dem Einfluss der Dämonen, weilet, und er muss nur immer aufpassen, dass sein leitender Wille nicht auf Abwege gerate, sie, si, mich, ich sage Ihnen dieses voraus, und Sie werden es kommen sehen, j’ai joui, es liegt in der Natur der Dinge und ist nicht anders möglich, je t’assure, es ist nicht anders möglich, und steh mir, ein Zungenkuss ist etwas Verrecktes, denkt sie, deshalb reizen sie mich so, ein Zungenkuss gefällt längst nicht allen, viele Frauen wollen keinen Zungenkuss, dann, en moi, es gruset sie, wenn ihnen eine Zunge in den Mund gesteckt wird, gefällig, ihr aber gefällt es, es wird ihr immer ganz schwindelig, wenn sie die fremde Zunge fühlt, die Zunge eines Käsereigehilfen oder Melkers, und, je t’assure, das ist es freilich, worauf es ankommt, auf mir, aber das ist eben auch das Schwere, dass unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig, schwarz wie der Rabe, merkwürdig, dieser Student,