Freitag, 26. November 2010

die Auftritte der bekannten Rezitatoren in Kairo sind von herausragender Bedeutung im religiösen Leben der islamischen Glaubensgemeinschaft, their plastic, liebliches Kind, sie sind von wunderbarer Musikalität und künstlerischer Gestaltungskraft, laufen wir doch schon nach dir, und sie werden von Arabern aller Religionen besucht, führte mich, ya bulbul en-nil, at your feet, eine grossartige Kunstform, eine der grössten Errungenschaften der menschlichen Stimme, der König, durchdrang mich, to convince, je nach Temperament,

Donnerstag, 11. November 2010

Mittwoch, 10. November 2010

 nid lugg lah, tief von der Erde her wirst du sprechen, aus dem Staub ertönt dumpf deine Rede, dein Ruf steigt aus der Erde empor gleich dem eines Totengeistes, deine Rede flüstert vom Staube her,

 

Freitag, 5. November 2010


die tiefe Betrachtung, nimmt sich der Sänger nicht nur alle Freiheiten der künstlerisch-schöpferischen Interpretation, mehr noch, er improvisiert tatsächlich, you of your pain, oder wie soll man es nennen, führte mich, wenn der Sänger einen Vers beginnt, ihn abbricht, neuen Anlauf nimmt, führte mich der König in seine Kammer, wieder zurückgeht im Text, um die ganze Passage mit der jetzt entstandenen Verve zu deklamieren, at your feet to convince you of your pain,

wie soll man es nennen, wenn er wieder zurückgeht im Text, in seine Kammer, wir sprängen, wie soll man es nennen, wenn er, angetrieben von den Zurufen der Hörer, ya bulbul en-nil, o Nachtigall des Nils, und freuten uns, trying, in dir, Gott segne dich, Gott schütte seinen Segen über dich, Allah yiftah aleek, ist schon mal zu hören oder ya bulbul en-nil, o Nachtigall des Nils, o süsseste der Stimmen,

Montag, 25. Oktober 2010


to prove, als du, wir sprängen und freuten uns, wie soll man es nennen, in dir, wenn er sich zu immer neuen Klanghöhen aufschwingt, to prove, wenn er gar einen Vers wiederholt, priesen deine Lieb, weil die Zuhörer ihn in spontanen Freudenausbrüchen darum bitten, to prove that your conclusions should be more drastic, Rufe, Schreie, transe, gris-gris, Freudenausbrüche, ya bulbul en-nil, und er wiederholt den Vers, priesen, wiederholt den Vers, yiftah alek,

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Freitag, 15. Oktober 2010


und wenn er immer wieder den einen Vers widerholt und alle immer nur den einen Vers hören wollen und rufen und Wiederholungen verlangen, priesen deine Lieb, als du, won’t you, endlose Wiederholungen, won’t you, und es ist  Musik, es ist grosse Musik, wenn der Sänger singt und die Zuhörer ihm im Chor antworten, come see me, über den Wein, Nachtigall aller Nachtigallen, come see me, und sie bindet sich ihr Haar, Queen Jane, das blonde, wem bindet sie ihr Haar, singt der Sänger, quis multa gracilis te, wer bedrängt sie, welch schlanker Knabe, Rosen, Bergwiesen, Felsen, Schnee und leuchtendes Eis, puer in rosa,

won’t you, der schlanke Knabe mit dem langen Glied ist von irgendwelchen Rosenölen ganz überströmt und glitschig, in rosa, und bedrängt unsere Pyrrha, dich Pyrrha, und Kühe und Alphütten, vor welchen die Sennen am Abend in alle Richtungen ihre Betrufe erschallen lassen, perfusus liquidis,


come see me, sie formen einen Schutzschild um sich und ihre Tiere, kilometerweit hört man ihre Rufe, urget odoribus, Queen Jane, sie bitten Gott um Beistand, wenn es Nacht wird, wenn es Nacht wird, gehen die Sennen in ihre Hütten, im Reichtum der Rosen, auch sie sehnen sich nach Schönheit, nach Gerüchen, nach Haaren, auch sie möchten, wie die Sänger, grato, Pyrrha, Schönheit, Schönheit hervorzaubern, in einer lieblichen Grotte, und die Sennen fertigen sich Puppen an, Sennentuntschis,

Puppen, mit langen strohblonden Haaren, won’t you, sub antro, die plötzlich lebendig werden, plötzlich Wünsche haben, starke Wünsche, viens, rufen die Puppen, come, 


sie befehlen plötzlich, see me, flüstern sie, lüstern, viens vite, sie winken, auf dem Strohballen, j’ai besoin de toi, sie befehlen, venga, sagen sie, jetzt ist er fällig, sie befehlen die Sennen zu sich ins Stroh, vögeln will ich, aber sie vögeln nicht, sie ziehen den Sennen die Haut ab, zur Leiche verstellt, das Sennenwesen hat seine Sennentuntschis, das Musikwesen seine Musiktuntschis,